Donnerstag, 31. Mai 2012
Dienstag, 29. Mai 2012
Sonntag, 20. Mai 2012
Die Realität ist deine eigene Illusion
Die Realität gibt es nicht, bzw. vielleicht gibt es sie doch, ist aber zu umfangreich, damit man sich diese als kleines Menschenindividuum vorstellen bzw. bis in die letzte Ritze erfassen kann. Warum spricht man eigentlich immer von "der Realität" wenn wir doch haargenau wissen, dass die Wahrnehmung eines jeden Menschen selektiv und auch frei interpretierbar ist? Beobachten beispielsweise zehn Leute eine Szene die sich auf der Strasse abspielt, wird es dazu auch zehn verschiedene Varianten geben, wenn die Szene weitererzählt wird. Also zwar eine Szene, die sich objektiv gesehen nur in einer Variante abspielt, subjektiv aber in zehn verschiedene Realitäten zerlegt wird.
Nun gut, das ist ja nichts neues und ich denke soweit den meisten klar.
Nur was mir bleibt, ist diese Frage.
Wo fängt Realität an, wo hört sie auf? Ist man nicht derselben Meinung und diskutiert eine Ansicht aus, bis man sich auf etwas anderes einigt, hat man dann gerade zusammen eine neue Realität geschaffen?
Oder ist die Realität ganz einfach, ein Abbild unseres Planeten? Eine Momentaufnahme, von allen Dingen, die gerade passieren? Aber diese Realität können wir gar nie ganz erfassen.
Es bleibt uns nur ein klitzekleiner Blickwinkel, jeder einzelne düst mit seiner Ego-Kamera über diese Kugel, und kreirt sich seine Realität ganz beliebig flexibel und so wies gerade passt. Aber all diese selbstkreierten Realitäten haben doch ihre Existenzberechtigung, sonst würden wir ja auch aufhören zu existieren. Kann man sich aus seiner eigener Realität rauslöschen? äähm ok, nein diesen Gedanken verfolge ich jetzt mal nicht weiter...das wird mir allmählich zu philosophisch.
Im endeffekt gibt es dann aufjedenfall ganz viele kleine Realitäten, die aufeinander prallen, miteinander harmonieren, sich paralell zu einander bewegen, aber sicher nie ganz deckungsgleich sind und das ist auch gut so.
Nur die Medien versuchen einem einen Einheitsrealitätsbrei einzuflössen und wir alle schlürfen diesen genüsslich und sind sogar froh darüber, denn das verbindet doch, nicht? Mindestens für einen kleinen Smalltalk mit den Arbeitskollegen auf dem Flur reicht es aus und das ist doch allerhand.
Da lob ich mir doch glatt diesen Haifisch, der aus seiner Realität abgehauen ist und sich auf radikale, ja ok, etwas missglückte Weise, sich eine andere Realität anschauen wollte. Vielleicht ist er auch sehr glücklich und meditiert gerade? Oder er ist ein Masochist und übt sich als Räucherhaischinken?
Vielleicht ist es auch nur ein Flugi, welches wie ein Haifisch aussieht.
Oder gar ein getarntes Minarett?
Mittwoch, 2. Mai 2012
Der heutige Tag
Dienstag, 24. April 2012
Sonntag, 22. April 2012
Der Osterhase ist aufgeflogen
Ich habs zwar verpasst die Ostern, dafür hab ich die Osterhasengang im Wald entdeckt. Ja es ist eine Gang, nicht nur einer, die machen eben Job-sharing. Aber jezt haben sie nichts mehr zu tun und langweilen sich, so ist das Osterhasen Leben eben.
De April cha ebe nöd mache was er will
Ich wollte euch nur informieren, dass imfall mega April-Wetter ist.
ist dir nicht aufgefallen? Mir auch nicht.
Aber glücklicherweise achte ich mich auf freundlich freundschaftliche Hinweise.
Die Ernüchterung kam, ungehobelt und direkt, geradeaus, ohne Umwege.
Die Botschaft war "es ist April-Wetter".
Ist es das? Ja, tatsächlich, das Wetter kann sich einfach nicht entscheiden. Ich mag es. Es ist wie ein Hansdampf im Schneckenloch, n'est pas? Was er hat das will er nicht und was er will, das hat er nicht....ich glaube der April ist einfach ein kleines Bisschen Schizophren, oder versucht es einfach jedem recht zu machen, vielleicht hat er auch nur Entscheidungsprobleme. Hmm. Aufjedenfall denke ich, der April braucht einen Freund, so einen echten, mit Vertrauen und so. Ich hab erbarmen mit ihm, er ist immer so hin und her gerissen. Ich hab ihn mir aufjedenfall geschnappt und ihn auf einen Lindenblütentee eingeladen. Er hat zwar zuerst ein paar Hagelkörner geworfen, danach aber eingewilligt. Wir haben lange geredet und er meint, dass er schon lange versucht eine konstante Linie zu fahren, und sich dem milden Frühling anzupassen, es ihm aber nie gelang, da er immer so einsam und hin und her gerissen ist.
Ich glaube er ist ein melancholischer Nordländer und er wäre gern ein Mister Winter mit richtigem Schnee und klirrender Kälte und so, aber leider wurde er mitten in den Frühling hineingepflanzt, ohne dass ihn jemand um seine Meinung gefragt hätte und ja, jezt ist er halt da und rebelliert ab und zu, wie ein trotzendes Kleinkind, man kann es ihm nicht verübeln.
Also bitte seid nett zum April und habt Verständnis für seine Aktionen und Reaktionen, er kann nichts dafür!
ist dir nicht aufgefallen? Mir auch nicht.
Aber glücklicherweise achte ich mich auf freundlich freundschaftliche Hinweise.
Die Ernüchterung kam, ungehobelt und direkt, geradeaus, ohne Umwege.
Die Botschaft war "es ist April-Wetter".
Ist es das? Ja, tatsächlich, das Wetter kann sich einfach nicht entscheiden. Ich mag es. Es ist wie ein Hansdampf im Schneckenloch, n'est pas? Was er hat das will er nicht und was er will, das hat er nicht....ich glaube der April ist einfach ein kleines Bisschen Schizophren, oder versucht es einfach jedem recht zu machen, vielleicht hat er auch nur Entscheidungsprobleme. Hmm. Aufjedenfall denke ich, der April braucht einen Freund, so einen echten, mit Vertrauen und so. Ich hab erbarmen mit ihm, er ist immer so hin und her gerissen. Ich hab ihn mir aufjedenfall geschnappt und ihn auf einen Lindenblütentee eingeladen. Er hat zwar zuerst ein paar Hagelkörner geworfen, danach aber eingewilligt. Wir haben lange geredet und er meint, dass er schon lange versucht eine konstante Linie zu fahren, und sich dem milden Frühling anzupassen, es ihm aber nie gelang, da er immer so einsam und hin und her gerissen ist.
Ich glaube er ist ein melancholischer Nordländer und er wäre gern ein Mister Winter mit richtigem Schnee und klirrender Kälte und so, aber leider wurde er mitten in den Frühling hineingepflanzt, ohne dass ihn jemand um seine Meinung gefragt hätte und ja, jezt ist er halt da und rebelliert ab und zu, wie ein trotzendes Kleinkind, man kann es ihm nicht verübeln.
Also bitte seid nett zum April und habt Verständnis für seine Aktionen und Reaktionen, er kann nichts dafür!
Donnerstag, 19. April 2012
Die Regelmässigkeit der Unregelmässigkeit
Lange ists her. Man nehme die Zahl neun, gebe dieser den Wert "Tage" und haue nochmals zehn obendrauf, rechne nun das ganze minus vom heutigen Tage und man kommt auf den Tag meines letzten Blog-Eintrages, jawoll.
Wenn ich gestern meinen Blog gelesen hätte, hätte ich mich gleich in eine Schublade gepackt und gesagt...jaja typisch, zuerst gross auffahren und und voll die Bloggerin raushängen und so und dann nach drei Monaten, paff die Luft ist raus und der Blog verebbt in den Wogen des Webs.
Aber nicht meiner, das sag ich euch. Ich hatte nur viel zu tun, es ist ein Tornado durch meine Wohnung gefegt und hat alles zerstört und ich war deshalb wirklich wirklich sehr beschäftigt mit den Aufräumarbeiten.
Es könnte aber durchaus auch mal vorkommen, dass es total windstill ist, ich mich in sanfter Brise an einem plätschernden Bach sonne und mein Blog auch in solchen Momenten in die Ecke gestellt wird.
Langes gequatsche, einfache Erklärung. Mein Wesen lehnt es einfach ab, immer regelmässig im selben Zyklus zu funktionieren und zu agieren, ich habs schon oft versucht, alles umsonst, erfolglos, deshalb überlasse ich es nun dem Lauf meines Naturelles.
So und deshalb gibts vielleicht an einem Tag drei Einträge und dafür wieder drei Wochen keinen.
Gewöhnt euch daran - anhi dehi swastu
Wenn ich gestern meinen Blog gelesen hätte, hätte ich mich gleich in eine Schublade gepackt und gesagt...jaja typisch, zuerst gross auffahren und und voll die Bloggerin raushängen und so und dann nach drei Monaten, paff die Luft ist raus und der Blog verebbt in den Wogen des Webs.
Aber nicht meiner, das sag ich euch. Ich hatte nur viel zu tun, es ist ein Tornado durch meine Wohnung gefegt und hat alles zerstört und ich war deshalb wirklich wirklich sehr beschäftigt mit den Aufräumarbeiten.
Es könnte aber durchaus auch mal vorkommen, dass es total windstill ist, ich mich in sanfter Brise an einem plätschernden Bach sonne und mein Blog auch in solchen Momenten in die Ecke gestellt wird.
Langes gequatsche, einfache Erklärung. Mein Wesen lehnt es einfach ab, immer regelmässig im selben Zyklus zu funktionieren und zu agieren, ich habs schon oft versucht, alles umsonst, erfolglos, deshalb überlasse ich es nun dem Lauf meines Naturelles.
So und deshalb gibts vielleicht an einem Tag drei Einträge und dafür wieder drei Wochen keinen.
Gewöhnt euch daran - anhi dehi swastu
Heute schon jemandem die Hand geschüttelt?
Ich neige dazu, diejenigen Hände, die ich geschüttelt habe sorgfältig aufzubewahren.
Hier ein kleiner Auszug aus meiner Sammlung.

Samstag, 31. März 2012
Dienstag, 20. März 2012
Sonntag, 18. März 2012
eye-shopping
Ich gehe jetzt auf Bilderjagt um mein Bilderarchiv wieder aufzufüllen, jawoll.
Aber wo verrat ich nicht, ätsch
Aber wo verrat ich nicht, ätsch
Tag der selberglismeten Kuschelesotherikern
Heutzutage gibt es ja für fast alles und jeden einen speziellen Tag im Jahr. Muttertag, Vatertag, Frauentag, Männertag, Tag der Arbeit, Tag des Kusses, Valentinstag undsoweiterundsofort.
Ich habe mich gefragt, wer bestimmt den das bzw. wer erfindet all diese tollen Tage?
Ist mir ein Rätsel und da es soooo viele Tage für Ereignisse oder bestimmte Menschengrupppen gibt, habe ich mir gedacht ich will auch einen solchen Tag erfinden, fällt ja in der Masse sowieso nicht so auf.
Ich ernenne deshalb heute den 18. März zum:
Tag der selberglismeten Kuschelesotherikern
Es braucht Mut so herumzulaufen, vor allem jetzt wo der Frühling kommt und man die Birkenstöcke vom Winterschlaf abstauben muss, um damit wieder über die grünen Wiesen zu stapfen.
Diese Menschen verdienen hohen Respekt und wir wollen Sie nun heute ehren und mit einem Tag für sie bescheren. Amen.
Samstag, 3. März 2012
Freitag, 2. März 2012
Heute ist Guacamole Tag
So nun verrate ich es doch. Ist ja auch kein Geheimnis und auch eine simple Sache.
Denn heute ist Guacamole Tag!
Mein überentwickeltes Guacamole Rezept will niedergeschrieben werden.
Es ist eigentlich keine Guacamole mehr, denn Guacamole sollte ja bekanntlich zu einem Mus zerstampft werden.
Aber, da die Vorfahrin eine Guacamole herself war, sollte diese Abstammung nicht vertuscht werden und so soll der Name stolz vom Guacamole-Salat weitergetragen werden.
Zur Zubereitung:
Man benötigt diese Zutaten:
-2 Avocado
-1 Limette
-Chilis (frisch oder getrocknet ist egal hauptsach scharf wems spass macht)
-1 Fetakäse
-1-2 Tomaten
-Koriander (wems gefällt)
-1-2 Schalotten
-1 Knobli
-Salz und Pfeffer
-Olivenöl
Avocado, Feta, Tomaten in kleine Stücke so Quadrat ähnlich schneiden.
Avocado-schneide-Trick: Avocado halbieren, mit einem grossen messer in den Stein schneiden sprich schlagen, dass das Messer darin festklemmt, drehen und Stein ist raus. Dann mit demselben Messer (gibt weniger abzuwaschen) längs und quer Schnitte in die Avocado machen. Dann entweder die Innenseite herausdrehen und die Würfel in die Schüssel kippen oder mit einem grossen Löffel herausheben.
Alles in eine Schüssel tun. Knobli drüber pressen, Schalotten, Chili und Koriander fein schneiden und dazugeben.
Limette darüber auspressen, salzen und pfeffern und mit einem kleinen Gutsch Olivenöl abrunden.
Un bon!
Foto gibts keines, vielleicht später Mal
Denn heute ist Guacamole Tag!
Mein überentwickeltes Guacamole Rezept will niedergeschrieben werden.
Es ist eigentlich keine Guacamole mehr, denn Guacamole sollte ja bekanntlich zu einem Mus zerstampft werden.
Aber, da die Vorfahrin eine Guacamole herself war, sollte diese Abstammung nicht vertuscht werden und so soll der Name stolz vom Guacamole-Salat weitergetragen werden.
Zur Zubereitung:
Man benötigt diese Zutaten:
-2 Avocado
-1 Limette
-Chilis (frisch oder getrocknet ist egal hauptsach scharf wems spass macht)
-1 Fetakäse
-1-2 Tomaten
-Koriander (wems gefällt)
-1-2 Schalotten
-1 Knobli
-Salz und Pfeffer
-Olivenöl
Avocado, Feta, Tomaten in kleine Stücke so Quadrat ähnlich schneiden.
Avocado-schneide-Trick: Avocado halbieren, mit einem grossen messer in den Stein schneiden sprich schlagen, dass das Messer darin festklemmt, drehen und Stein ist raus. Dann mit demselben Messer (gibt weniger abzuwaschen) längs und quer Schnitte in die Avocado machen. Dann entweder die Innenseite herausdrehen und die Würfel in die Schüssel kippen oder mit einem grossen Löffel herausheben.
Alles in eine Schüssel tun. Knobli drüber pressen, Schalotten, Chili und Koriander fein schneiden und dazugeben.
Limette darüber auspressen, salzen und pfeffern und mit einem kleinen Gutsch Olivenöl abrunden.
Un bon!
Foto gibts keines, vielleicht später Mal
Donnerstag, 1. März 2012
der Mundstand
Der Mundstand ist eine Abwandlung vom Kopfstand und wird zu Meditationszwecken angewendet.
Man positioniert sich so für die Meditation, dass die Füsse in die Luft gestreckt werden wie beim Kopfstand. Den Boden berührt man hingegen mit dem Mund anstatt mit der Fläche des Kopfes.
Dieser findet vor allem bei westlich abstammenden Personen, die sich an fernöstlicher Kultur orientieren wollen, Anwendung.
Vorzugsweise für Schwätzbäsis und Personen, die nicht "auf den Mund sitzen können". Die sollen es lernen und damit auch das Schweigen.
Man positioniert sich so für die Meditation, dass die Füsse in die Luft gestreckt werden wie beim Kopfstand. Den Boden berührt man hingegen mit dem Mund anstatt mit der Fläche des Kopfes.
Dieser findet vor allem bei westlich abstammenden Personen, die sich an fernöstlicher Kultur orientieren wollen, Anwendung.
Vorzugsweise für Schwätzbäsis und Personen, die nicht "auf den Mund sitzen können". Die sollen es lernen und damit auch das Schweigen.
Das Ende des Wortes "zentral" oder doch nur einen Blick in die Zukunft?
Ist es euch nicht auch schon aufgefallen beim durchstöbern der Wohnungsangebote?
Ich kann hier nur für die Stadt Zürich sprechen, andere Gebiete entziehen sich meinen Recherchen bzw. Kenntnissen.
In praktisch jedem Wohnungsinserat sind Sätze zu lesen wie etwa "diese zentral gelegene Wohnung...", "ruhig aber doch zentral...", "...an zentraler Lage in der Nähe des Hallenbad Oerlikon..." und so weiter und so fort.
Wovon ist das Hallenbad Oerlikon bitteschön zentral? aber sicher nicht in Anbetracht der Stadt Zürich. Es ist zentral um aus der Stadt herauszukommen.
Meinen die vielleicht den Kanton? Ich komm irgendwie nicht drauf.
Siehe hier die Karte der Stadt:
Dieser regelrechte Hype, dass jede Wohnung, sei sie auch schon fast in Adliswil oder Dübendorf, zentral gelegen ist, darf nicht unterschätzt werden, denn es stellt ein akutes Risiko für die tatsächliche Bedeutung des Wortes "zentral" dar.
Gut in erster Linie breitet sich diese Problematik nur im Wohnungsmarkt in Zürich und vielleicht auch in anderen Städten aus. Man sollte aber vorsichtig sein, denn ein solcher Hype kann sich schnell ausweiten und andere Themengebiete befallen, die etwas mit Geographie zu tun haben.
Und wenn mit "zentral" nicht mehr zwingend "zentral" gemeint ist, verliert das Wort jegliche Bedeutung und schlussendlich den Sinn seiner Existenz. Wir können "zentral" dann beerdigen oder aber es transformiert sich und meint neu eigentlich eben "peripher" oder "dezentral". Wir müssten ein neues Wort erfinden für "zentral", um diesen geographischen Sachverhalt wieder richtig und verständlich erläutern zu können.
Wie man aber deutlich erkennen kann, wäre das Problem so noch nicht ganz gelöst, denn die Wörter "peripher" und "dezentral" würden im geographischen Gebrauch verdrängt. Wo sollen diese dann hin? Man könnte sich aber überlegen ob ein Job-Sharing sinnvoll wäre, so könnten die drei Wörter nebeneinander existieren.
Ein anderer Ansatz könnte auch sein, dass die Leute, die solche Sätze in Wohnungsanzeigen schreiben eigentlich sehr clever, verantwortungsbewusst und weitblickend sind.
Sie kommen aus der Zukunft oder besser gesagt, sie haben den Blick für die Zukunft. Denn in hundert Jahren, vielleicht auch schon in fünfzig, wird Zürich als Stadt so gewachsen sein, dass diese angeblich zentralen Wohnungen dann wirklich mitten im Zentrum stehen und Aarau ist dann das neue Aussenquartier oder so.
Da diese Zukunft aber noch etwas auf sich warten lässt bin ich mit dieser Problematik nun aber Face to Face konfrontiert.
Nein eigentlich nicht, ich will ja nicht umziehen. Aber dennoch, der Tag wird kommen, an dem ich mein WG-Zimmer ausschreiben muss und ich gehe davon aus das ist etwas früher als in 50 Jahren. Die Stadt wird also bis dahin noch nicht merklich gewachsen sein (wahrscheinlich) und das Wort "zentral" wuchert munter weiter im Wohnungsmarkt.
Nun warum stellt das für mich ein Problem dar?
Weil ich wohne wirklich zentral! Das ist kein Witz, nein nicht an der Wehntalerstrasse und auch nicht bei der Kirche Fluntern. In zehn Minuten bin ich mit dem Velo am HB, am Zürichsee oder bei der Hardbrücke. Das Tram fährt fast durch meine Wohnung und vom Balkon habe ich Aussicht auf ein grosses bekanntes Lebensmittelgeschäft (das mit Alkohol).
Aber was soll ich nun tun? Wenn ich schreibe "WG-Zimmer an super zentraler Lage zu vergeben" glaubt mir doch niemand. Das ist eine Tragödie.
Glücklicherweise habe ich noch genug Zeit um mir eine Strategie zu überlegen, die ich dann anwenden werde wenn dieser Tag dann eintreffen wird.
Ich fange also mal an mich vorzubereiten.
Adieu
Wenn ich eine Lösung gefunden habe, lasse ich es euch wissen. Ich nehme auch gerne Vorschläge an!
Dienstag, 24. Januar 2012
Der Tubel-Bus
Ein Tubel-Bus bezieht sich auf die unbewusste indirekte Interaktion von zwei Bussen derselben Linie, welche in chronologischer Reihenfolge unmittlebar nacheinander dieselbe Strecke in dieselbe Richtung befahren, in einem Intervall, abhängig von der Tageszeit, sagen wir von 10 Minuten.
Da warten an der Bushaltestelle generell nicht geschätzt und eher als langweilig eingestuft werden kann, versucht man so pünktlich wie möglich an der Bushaltestelle zu erscheinen. 30 Sekunden vor ordentlichem Eintreffen des Busses, steht man, sich noch vom kleinen Sprint erholend, nun an der Haltestelle.
Der Bus kommt nicht, nicht nach 30 Sekunden, nicht nach einer, zwei, drei oder vier Minuten.
Mit Verwunderung und Zähneknirschen stellt man fest, der Bus war zu früh und das in einer Stadt, in der in der Stosszeit die Durchsage "Wegen Verkehrsüberlastung verkehren sämtliche Bus- und Tramlinie in unregelmässigen Zeitabständen, wir danken für Ihr Verständnis" schon standardmässig läuft. Ja so selbstverständlich, dass die nicht mal mehr darum bitten, sondern selbstgefällig für das entgegengebrachte Verständins danken.
Und dann meinen die Busfahrer, sie können diese Verspätungen aus Kundenservice-Gedanken so wieder gut machen und die verlorene Zeit einfach am Abend so ab 21h aufholen, indem sie einfach durchrasen was das Zeug hält?
Any way, der Tubel-Bus ist noch nicht ganz fertigdefiniert, etwas entscheidendes fehlt noch.
Gut, immer noch leicht genervt an der Bushaltestelle wartend. Es geht ja nun nur noch ein paar wenige Minuten. Die Minuten verstreichen, der Bus sollte kommen, aber er ist nicht da...nun hat er 1-2 Minuten Verspätung, war ja klar.
Was für ein riesen Tubel!
Da warten an der Bushaltestelle generell nicht geschätzt und eher als langweilig eingestuft werden kann, versucht man so pünktlich wie möglich an der Bushaltestelle zu erscheinen. 30 Sekunden vor ordentlichem Eintreffen des Busses, steht man, sich noch vom kleinen Sprint erholend, nun an der Haltestelle.
Der Bus kommt nicht, nicht nach 30 Sekunden, nicht nach einer, zwei, drei oder vier Minuten.
Mit Verwunderung und Zähneknirschen stellt man fest, der Bus war zu früh und das in einer Stadt, in der in der Stosszeit die Durchsage "Wegen Verkehrsüberlastung verkehren sämtliche Bus- und Tramlinie in unregelmässigen Zeitabständen, wir danken für Ihr Verständnis" schon standardmässig läuft. Ja so selbstverständlich, dass die nicht mal mehr darum bitten, sondern selbstgefällig für das entgegengebrachte Verständins danken.
Und dann meinen die Busfahrer, sie können diese Verspätungen aus Kundenservice-Gedanken so wieder gut machen und die verlorene Zeit einfach am Abend so ab 21h aufholen, indem sie einfach durchrasen was das Zeug hält?
Any way, der Tubel-Bus ist noch nicht ganz fertigdefiniert, etwas entscheidendes fehlt noch.
Gut, immer noch leicht genervt an der Bushaltestelle wartend. Es geht ja nun nur noch ein paar wenige Minuten. Die Minuten verstreichen, der Bus sollte kommen, aber er ist nicht da...nun hat er 1-2 Minuten Verspätung, war ja klar.
Was für ein riesen Tubel!
Google: "Tubel-Bus", kommt dieser raus, da war wohl eher der Busfahrer ein Tubel.
Eigentlich wollte ich nicht so einen von England, dort warte ich ja in der Regel nicht auf den Bus.
Aber die nette Blauweisse-Linie versteckt sich, nämlich hinter dem Begriff "Arschloch-Bus" - erstes Bild, hä!
Wollte eigentlich den Bus zuerst so nennen, aber habe mich für die sanftere Variante entschieden, obwohl selbst google meiner ersteren Meinung ist. Naja, er ist trotzdem ein Tubel, manchmal.
Montag, 16. Januar 2012
Freitag, 6. Januar 2012
die Zeit am Morgen bereitet Sorgen
Warum läuft die Zeit am Morgen immer schneller als den Rest vom Tag?
Nein nicht so wie du jetzt denkst, nach Feierabend läuft sie auch normal, meistens aufjedenfall...nur der Morgen der macht mir Sorgen.
Hat die es so pressant und will unbedingt anfangen zu schaffen, um Bazeli zu scheffeln?
Oder macht sie sich lustig über mich, weil sie nämlich genau weiss, dass ich am Morgen früh eigentlich nichts mehr brauche ausser, dass diese Zeit in einem angemessenen Tempo dahinschreitet und nicht so wie vom Wespi gestochen davon spurtet?
Oder vielleicht verträgt sich die Zeit mit der Dämmerung der Morgenstunde nicht?
Haben sich die beiden verkracht? Warum wohl, die pflegen doch auch eine Art gemeinnützige Beziehung miteinander...hmmm ich weiss es nicht, steckt da mehr dahinter, hatten die mal was zusammen und jetzt können sie sich nicht mehr in die Augen schauen?
Es ist mir ein Rätsel. Eigentlich ist es mir ziemlich egal aus welchen Gründen sich die Zeit diese Unverschämtheit zu Nutzen macht, es geht hier nur um mich. Das sollte klar gestellt sein.
Ich habe ein Anrecht darauf, dass die Stunde am Morgen, die ich brauche fürs Aufstehn, Duschen, Frühstücken, Anziehen oder umgekehrt auch tatsächlich der Länge einer in unserem Menschenverständnis definierten Stunde entspricht, meinst du nicht?
Ich muss mit der Zeit mal ein ernstes Wörtchen reden, bei einem Kaffee vielleicht, aber wohl eher am Abend, da hat sie wie mir scheint etwas mehr Zeit.
Nein nicht so wie du jetzt denkst, nach Feierabend läuft sie auch normal, meistens aufjedenfall...nur der Morgen der macht mir Sorgen.
Hat die es so pressant und will unbedingt anfangen zu schaffen, um Bazeli zu scheffeln?
Oder macht sie sich lustig über mich, weil sie nämlich genau weiss, dass ich am Morgen früh eigentlich nichts mehr brauche ausser, dass diese Zeit in einem angemessenen Tempo dahinschreitet und nicht so wie vom Wespi gestochen davon spurtet?
Oder vielleicht verträgt sich die Zeit mit der Dämmerung der Morgenstunde nicht?
Haben sich die beiden verkracht? Warum wohl, die pflegen doch auch eine Art gemeinnützige Beziehung miteinander...hmmm ich weiss es nicht, steckt da mehr dahinter, hatten die mal was zusammen und jetzt können sie sich nicht mehr in die Augen schauen?
Es ist mir ein Rätsel. Eigentlich ist es mir ziemlich egal aus welchen Gründen sich die Zeit diese Unverschämtheit zu Nutzen macht, es geht hier nur um mich. Das sollte klar gestellt sein.
Ich habe ein Anrecht darauf, dass die Stunde am Morgen, die ich brauche fürs Aufstehn, Duschen, Frühstücken, Anziehen oder umgekehrt auch tatsächlich der Länge einer in unserem Menschenverständnis definierten Stunde entspricht, meinst du nicht?
Ich muss mit der Zeit mal ein ernstes Wörtchen reden, bei einem Kaffee vielleicht, aber wohl eher am Abend, da hat sie wie mir scheint etwas mehr Zeit.
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